Kleinkläranlagen

 

Kleinkläranlagen Kunststoffbehälter

Kleinkläranlage SanoClean PE

4 bis 8 EW Anlage

  • C und N Zulassung 
  • Kunststoffbehälter aus PE  
  • SanoClean SBR-Modul
  • Modell classicline wahlweise mit Innen- oder Außenschrank komplett montiert inkl. lastabhängiger Prozesssteuerung d-pac®  
  • Max. Erdüberdeckung 600 mm 
  • Schachtabdeckung und Behälterkonstruktion begehbar

Kleinkläranlage SanoClean PE

12 bis 16 EW Anlage

  • C und N Zulassung  
  • Bewährter Kunststoffbehälter aus PE  
  • NEU: stabile integrierte Trennwand  
  • Wartungsöffnung DN 600 direkt über Trennwand, dadurch optimale Zugänglichkeit bei Wartungs- und Servicearbeiten 
  • SanoClean SBR-Modul
  • Modell classicline wahlweise mit Innen- oder Außenschrank komplett montiert inkl. lastabhängiger Prozesssteuerung d-pac®  
  • Max. Erdüberdeckung 600 mm 
  • Schachtabdeckung und Behälterkonstruktion begehbar

SanoClean zur Nachrüstung

Zahlreiche Besitzer von mechanischen Absetz- oder Sammelgruben möchten die Möglichkeit der Nachrüstung ihrer bestehenden Behälter nutzen.

Bevor die Umrüstung der Kläranlage durchgeführt werden kann, ist eine Besichtigung durch unseren Fachberater notwendig. Er wird die vorhandene Grube vermessen, den Bauzustand begutachtet sowie technische und organisatorische Details mit Ihnen besprechen.

Anhand der ermittelten Daten erstellen wir dann eine klärtechnische Berechnung. Darin wird geprüft, ob die Behältergeometrie (Volumen, Wassertiefe, Innenmaße) den Vorgaben entspricht.

Nach der Auswahl des Anlagentyps können wir Ihnen die erforderlichen Unterlagen für die Einholung der behördlichen Genehmigungen erstellen.

Der Rüstsatz entspricht der Ausführung bei Komplettanlagen und wird individuell an den bestehenden Behälter angepasst.

Manche Altanlagen sind aufgrund von Beton- und Stahlkorrosion sowie Rissbildung verschlissen, porös und undicht. Eine Sanierung bzw. Nachrüstung würde sich in solchen Fällen aufwendiger gestalten als ein Neubau. Auch Behälter mit zu kleinem bzw. viel zu großem Nutzvolumen können i.d.R. nicht nachgerüstet werden.


Kleinkläranlagen Betonbehälter

SanoClean im Komplettpaket

Beim Neubau wird SanoClean als Komplettpaket mit werkseitig eingebautem Rüstsatz und fugenlosem Mall-Stahlbetonbehälter geliefert, optional mit PE-Behälter.

Rüstsatz

  • Für Einbehälteranlagen: Rüstsatz mit EPP-Trägermodulen zur Montage über der Trennwand   
  • Bei Mehrbehälteranlagen: Befestigung an Edelstahlkonsolen   
  • Keine elektrischen oder beweglichen Teile im Abwasser   
  • Rohrmaterial aus PVC   
  • Mammutheber zur Beschickung, zum Klarwasser- und Schlammabzug   
  • Probenahmetopf mit integriertem Notüberlauf   
  • Belüftung mit Tellerbelüfter  
  • Farblich gekennzeichnete Luftanschlüsse  
  • Schlauchpakete mit verschiedenen Farben   
  • Verschleißarmer Linearkolbenverdichter

Bild und Textquelle: www.mall.info



stromlose Kleinkläranlage

Komplette Kleinkläranlage bis 16 Personen - ohne Strom!


ClearFox® nature ist eine werksseitig vorgefertigte Kleinkläranlage getestet nach der Euronorm 12566-3. Die Anschlußgröße reicht von 1 bis 16 Bewohner. Das Wasser aus dem Ablauf kann versickert, in eine Vorflut geleitet oder auch zur Brauchwasseraufbereitung zurückgeführt werden.

Bei genügend Gefälle kann die Anlage gänzlich stromlos, also ohne Stromanschluß, betrieben werden. Die Kläranlage wirkt als Biofilmanlage mit Filtrationseffekt - daher muss das Biofiltermaterial niemals ausgetauscht werden!


Wartung von vollbiologischen Kleinkläranlagen

fachgerechte Wartungen für alle Typen von Kleinkläranlagen

Vollbiologische Kleinkläranlagen können nur bei voller Funktion aller Anlagenteile die geforderte Reinigungsleistung erbringen. Hierzu ist die Wartung durch einen Fachbetrieb (Fachkundigen) rechtsverbindlich vorgeschrieben.

Wir führen fachgerechte Wartungen für alle Typen von Kleinkläranlagen aus.

Die Wartung erfolgt gemäß den behördlichen Vorgaben für alle Reinigungsklassen. Sie umfasst u.a. die regelmäßige Überprüfung der Anlagenteile sowie eine Schlammspiegelmessung zur bedarfsgerechten Fäkalschlammabfuhr. Zusätzlich erfolgt bei jeder Wartung die Entnahme einer Wasserprobe für Analysen in unserem Labor.

Gern erstellen wir Ihnen für die Wartung Ihrer Kleinkläranlage ein individuelles und unverbindliches Angebot.


Dichtheitsprüfung von Kleinkläranlagen und abflusslosen Sammelgruben für häusliches Abwasser


Kleinkläranlagen und abflusslose Sammelgruben sind nach der Errichtung oder sonstigen baulichen Maßnahmen durch eine Fachfirma auf Dichtheit überprüfen zu lassen. Die Dichtheitsprüfung muss durch qualifizierte Mitarbeiter eines darauf eingerichteten Fachbetriebes mit entsprechendem Sachkundenachweis durchgeführt werden.

Die Anforderungen an die Dichtheitsprüfung für Kleinkläranlagen sind in der DIN 1986-30:2012-02 in Verbindung mit der DIN 4261-1:2010-10 wie folgt geregelt: „Bei in Betrieb befindlichen Kleinkläranlagen muss nach DIN 4261, Teil 1, wie bei neu eingebauten Anlagen, eine Prüfung auf Wasserdichtheit […] vorgenommen werden. Bei der Prüfung mit Wasser muss unabhängig von der Einbausituation die Anlage bis mindestens 5 cm über dem Rohrscheitel des Zulaufrohres gefüllt werden. Bei Anlagen aus dem Werkstoff Beton darf der Wasserverlust 0,10 l/m² benetzter Innenfläche nach DIN EN 1610 nicht überschreiten. Bei Kleinkläranlagen aus anderen Werkstoffen (z. Bsp. Polyethylen, GFK) ist keine Wasserzugabe zulässig. 

Werden Kleinkläranlagen saniert oder entsprechend dem Stand der Technik nachgerüstet, ist eine Dichtheitsprüfung der gesamten Anlage wie bei einer Neuanlage durchzuführen. Werden im Rahmen der Wartung bei Kleinkläranlagen Undichtheiten festgestellt, sind diese umgehend zu beseitigen. Anschließend ist eine Dichtheitsprüfung durchzuführen.“

Dichtheitsprüfung von abflusslosen Sammelgruben

Entsprechend DIN 1986-30:2012-02 ist die Dichtheitsprüfung wie folgt geregelt. „Abwassersammelgruben sind bis Oberkante Schachthals (Konus) bzw. Abdeckplatte auf Dichtheit durch Befüllung mit Wasser zu prüfen. Der Wasserzugabewert darf bei Gruben, die aus Mauerwerk oder Beton hergestellt sind, 0,10 l/m² benetzter Innenfläche der Außenwände und der Sohle der Abwassersammelgrube während einer Prüfzeit von 30 min nicht überschreiten. Bei Abwassersammelgruben aus anderen Werkstoffen (z. Bsp. Polyethylen, GFK) ist keine Wasserzugabe zugelassen.“

Durchführung der Prüfung und Protokoll

Die Durchführung der Dichtheitsprüfung ist analog der DIN EN 1610 vorzunehmen. Die Prüfzeit beträgt 30 Minuten. Der zulässige Wasserverlust beträgt 0,10 l/m² benetzter Innenfläche der Außenwände und der Sohle. Über die durchgeführte Dichtheitsprüfung ist Protokoll zu führen Das Protokoll der Dichtheitsprüfung ist ein Dokument, das zwingend zur Erreichung der Betriebserlaubnis notwendig und Bestandteil der Abnahmeunterlagen ist. Ein Protokoll nur mit dem Hinweis „dicht“, wird als Nachweis der Dichtheit nicht anerkannt.

Hinweis zur Messmethodik:

Die bei der Prüfung nachzuweisenden geringen Wasserzugabemengen sind im Regelfall nur durch entsprechende technische Anlagen messbar (Messprinzip mit Druckmessung, Laser- oder Ultraschalltechnik durch kalibrierte Messgeräte, Auswertung über Computer).

Eine Messung mit Zollstock, die Zugabe von Wasser mit Messbechern oder ähnliche ungenaue Methoden können keine aussagekräftigen Ergebnisse liefern und werden von den Behörden nicht anerkannt.




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